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Medienchaos am Küchentisch? Sabrina zu Gast im Podcast Pixelsuppe

Geschrieben von Sabrina Netzer | Apr 16, 2026 7:07:46 AM

Sabrina Sasha Netzer zu Gast in Anettes und Katjas Podcast „Pixelsuppe“

Die Frage begegnet mir aktuell in nahezu jedem Gespräch – ob im beruflichen Kontext, bei Veranstaltungen oder ganz privat am Spielfeldrand:


Wie können wir unsere Kinder sicher und verantwortungsvoll durch die digitale Welt begleiten?

Genau darüber durfte ich im Podcast Pixelsuppe sprechen:
👉 https://pixelsuppe.podigee.io/29-medienchaos-auf-dem-kuchentisch-wie-eltern-den-uberblick-behalten

Zwischen Unsicherheit und Anspruch: Der Alltag vieler Familien

Digitale Medien sind längst fester Bestandteil des Familienlebens.
Und trotzdem fühlen sich viele Eltern unsicher:

  • Wie viel Bildschirmzeit ist „noch okay“?
  • Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein eigenes Smartphone?
  • Welche Apps sind problematisch – und warum?
  • Wie gehe ich mit Gruppendruck um?

Im Podcast wird schnell klar:
Es geht nicht um einzelne Regeln – sondern um grundsätzliche Orientierung.

Viele Eltern bewegen sich aktuell zwischen zwei Polen:
➡️ dem Wunsch, ihre Kinder zu schützen
➡️ und der Realität einer zunehmend digitalen Lebenswelt

Dieses Spannungsfeld führt häufig zu Überforderung, Diskussionen und Unsicherheit im Alltag.

Warum Kontrolle allein nicht funktioniert

Ein zentraler Punkt unseres Gesprächs:
Reine Kontrolle ist keine nachhaltige Strategie.

Verbote, Zeitlimits oder technische Einschränkungen können kurzfristig helfen – lösen aber nicht das eigentliche Problem.

Denn Kinder wachsen heute in einer Welt auf, in der digitale Medien:

  • Kommunikationsmittel
  • Unterhaltungsplattform
  • und sozialer Raum zugleich sind

Deshalb brauchen sie mehr als Regeln.
Sie brauchen Kompetenz, Einordnung und Begleitung.

Vom Reagieren ins Gestalten kommen

Mein persönlicher Ansatz – und auch ein zentrales Thema im Podcast:
👉 Wir müssen als Eltern vom Reagieren ins Gestalten kommen.

Das bedeutet konkret:

  • nicht erst handeln, wenn Probleme entstehen
  • sondern frühzeitig Orientierung geben
  • gemeinsam Medien reflektieren
  • und aktiv Erfahrungsräume schaffen

Medienerziehung ist heute eine der zentralen Zukunftsaufgaben in Familien.

Wie das in der Praxis aussehen kann

Genau hier setzen auch meine aktuellen Projekte an:

🚀 MedienElterntag

Ein Veranstaltungsformat, das Eltern, Schulen und Expert:innen zusammenbringt.
Ziel ist es, Wissen zu vermitteln, Unsicherheiten abzubauen und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Dabei geht es nicht um Verbote – sondern um:

  • Aufklärung
  • Austausch
  • und echte Unterstützung im Alltag

Ein Beispiel dafür ist unser Digitaltraining-Ansatz, bei dem Eltern und Kinder gemeinsam lernen und reflektieren .

🔧 TüftelLab Oberding

Im TüftelLab gehen wir noch einen Schritt weiter:
Kinder werden selbst aktiv.

Hier erleben sie:

  • Coding und Robotik
  • kreatives Arbeiten mit Technologie
  • eigenständiges Problemlösen

Der Perspektivwechsel ist entscheidend:
Vom Konsumenten zum Gestalter.

Denn wer versteht, wie digitale Technologien funktionieren, kann sie auch bewusster nutzen.

Medienkompetenz beginnt im Alltag – nicht im Lehrbuch

Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus dem Podcast:
Medienerziehung passiert nicht in einzelnen „Lernmomenten“.
Sie passiert jeden Tag – am Küchentisch, im Gespräch, im gemeinsamen Erleben.

Es braucht:

  • keine perfekten Eltern
  • sondern präsente, interessierte und reflektierende Begleiter

Fazit: Orientierung statt Überforderung

Die digitale Welt wird nicht einfacher.
Aber unser Umgang damit kann klarer werden.

Wenn wir es schaffen,

  • Wissen aufzubauen
  • Haltung zu entwickeln
  • und Räume für echte Erfahrungen zu schaffen

dann geben wir unseren Kindern genau das, was sie brauchen:
Sicherheit, Selbstvertrauen und Medienkompetenz.

🎧 Den vollständigen Podcast können Sie hier anhören:
https://pixelsuppe.podigee.io/29-medienchaos-auf-dem-kuchentisch-wie-eltern-den-uberblick-behalten

Austausch erwünscht

Welche Fragen beschäftigen Sie aktuell im Familienalltag rund um digitale Medien?

Ich freue mich über den Austausch – denn genau daraus entstehen die besten Lösungen.